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PRESSEMITTEILUNG (vom 15. November 2017, Anna-Maria Relle (HdM))

Mit Fotos Geschichten erzählen

Am Sonntag, den 12. November 2017, wurde im Rahmen der Stuttgarter Buchwochen der Deutsche Fotobuchpreis 2018 verliehen. Ausrichter der Preisverleihung im Bertha-Benz-Saal des Hauses der Wirtschaft in Stuttgart war erstmals die Hochschule der Medien (HdM). Vergeben wurde der renommierte Preis der Fotobranche in insgesamt fünf Kategorien.

"Druckmedien haben eine Zukunft", betonte Prof. Dr. Alexander W. Roos, Rektor der Hochschule der Medien im Grußwort bei der Preisverleihung. Auch sprach er die Besonderheit des "haptischen Erlebnisses" bei Büchern in Zeiten der Digitalisierung an. "Nachdem der Börsenverein des deutschen Buchhandels den Preis nicht mehr ausrichten konnte, wollten wir als Hochschule diesen wichtigen Preis für die Fotobranche unbedingt erhalten", so Prof. Volker Jansen aus dem Organisationsteam der HdM. Die zuständigen Jurys hätten sich im Vorfeld der Veranstaltung einen ganzen Tag lang besprochen, um aus der Vielzahl der Einreichungen die Gewinner der fünf Kategorien zu küren, berichtet Prof. Cornelia Vonhof, ebenfalls von der HdM. "Es gab zwar jede Menge Diskussion, doch trotzdem ist eine Einigung gelungen, um die besten Werke auszuwählen", ergänzt Vonhof.

Fotografische Meisterleistungen in fünf Kategorien

Die Laudatio für die Kategorie "Coffee Table Books" hielt Michael Mauch, Geschäftsführer des logopilot designstudios in Stuttgart. Ausgezeichnet wurde in dieser Kategorie das Fotobuch "Money People Politics" von Marco Grob aus dem Verlag teNeues Media GmbH & Co.KG. Neben Porträts von einflussreichen Prominenten und Politikern zeigt das Werk eindrückliche Bilder von Menschen in der der Dritten Welt. Im Vordergrund steht unter anderem der Kontrast zwischen Arm und Reich. In der Kategorie "Studentische Projekte" wurde das Fotobuch "Entkommen" von Erik Greven, Student des Studiengangs Informationsdesign an der Fachhochschule Aachen ausgezeichnet. Sein Buch widmet sich den im Libanon lebenden Flüchtlingen aus Syrien, dem Irak, Palästina oder Armenien. Den Sonderpreis der Jury in dieser Kategorie erhielt das Buch "Sensor" von Studenten der Kunstakademie Münster. "Thema des Buches ist die Haut als unser größtes Organ, das uns von der Umwelt abgrenzt, aber uns auch mit ihr verbindet", begründet Laudatorin Karima Klasen die Auszeichnung.

In der Kategorie "Künstlerisch konzeptionelle Fotobücher" wurde das Buch "I Know Not These My Hands" von Sarah Cooper und Nina Gorfer prämiert. Es erschien im Kehrer Verlag. Die beiden Fotografinnen reisten für die Bilder in unbekannte Länder und thematisieren fremde Kulturen. Das Fotobuch "Monsanto: A Photographic Investigation" aus dem Verlag Kettler gewann den Sonderpreis der Jury in dieser Kategorie. Das Buch behandelt mit Dokumentationscharakter die kritische Geschichte des Chemiekonzerns Monsanto. Das Fotobuch "Wolfskinder" von Claudia Heinermann machte das Rennen in der Kategorie "Selfpublishing". Es bildet Menschen ab, die im Baltikum am Ende des Zweiten Weltkrieges als elternlose Kinder um ihr Überleben kämpften. In der Kategorie "Fototechnik" wurde das Fotobuch "Minus 2/3" von Gerd Ludwig, erschienen im dpunkt.verlag, ausgezeichnet. Sein Fachbuch richtet sich an professionelle Fotografen, die durch den geschickten Umgang mit dem Blitzlicht natürlich wirkende Lichtverhältnisse schaffen möchten.

"Eine spannende Erfahrung"

Organisiert wurde die Verleihung des Deutschen Fotobuchpreises von den beiden traditionsreichsten Studiengängen der HdM - Bibliotheks- und Informationsmanagement sowie Druck- und Medientechnologie. Teil des Teams waren außerdem die studentische Fotoinitiative der HdM "Unterbelichtet" sowie Studenten der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. "Ich finde es toll, dass die Hochschule uns die Möglichkeit bietet, sich an diesem renommierten Preis zu beteiligen. Es war eine spannende Erfahrung, da sich bei der Preiseinreichung viele Ideen und Innovationen aus dem Fotobereich bündeln. In dieser Konstellation wären sie sonst vielleicht nie zusammengekommen", erzählt Siyan Zhou, Studentin des Studienganges Druck- und Medientechnologie der HdM.

Nach der feierlichen Übergabe der Preise konnten die Besucher der Verleihung den Abend mit der Besichtigung der Ausstellung der eingereichten und prämierten Fotobücher ausklingen lassen. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung mit Jazzmusik der Hochschulband der HdM. Die Moderation übernahm Delia Träger, Teilnehmerin des Qualifikationsprogramms Moderation am Institut für Moderation der HdM. Die Veranstaltung wurde unter anderem vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Baden-Württemberg e.V. unterstützt.

 

 

PRESSEMITTEILUNG (vom 3. November 2017, Kerstin Lauer (HdM))

Verleihung des Deutschen Fotobuchpreises

Die Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) richtet 2017 erstmals den „Deutschen Fotobuchpreis“ aus. Die Preisverleihung in fünf Kategorien findet im Rahmen der „Stuttgarter Buchwochen“ am 12. November 2017 um 19 Uhr im Haus der Wirtschaft statt. Die HdM hat die Ausrichtung eines der renommiertesten Preise der Fotografie im deutschsprachigen Raum vom Börsenverein des deutschen Buchhandels übernommen.

Um den Preis konnten sich Fotografen, Verfasser, Designer, Studenten und Herausgeber von Fotobüchern bis zum 22. September 2017 bewerben. Das Prädikat „Deutscher Fotobuchpreis – Winner“ ist in der Fotobranche inzwischen gleichbedeutend mit „besonders wertvoll“: Die Gewinnertitel zeichnen sich durch eine hohe fotografische Qualität, eine besondere fototechnische Leistung, einen herausragenden ästhetischen Gesamteindruck und eine hochwertige Buchproduktion aus. Vergeben wird die Auszeichnung in den Kategorien „Konzeptionell-künstlerische Fotobücher“, „Coffee Table Books“, „Self-Publishing“, „Corporate Books“ und „Studentische Projekte“.

„Mit der Preisausrichtung unterstützen wir die Foto- und Buchkultur in Deutschland. Dazu leisten wir auch in der Lehre, etwa im Studiengang Bibliotheks- und Informationsmanagement oder Druck- und Medientechnologie einen Beitrag“, so die Professoren Cornelia Vonhof und Volker Jansen vom Organisationsteam.

In die Ausrichtung des Wettbewerbs sind Studenten der Studiengänge Bibliotheks- und Informationsmanagement oder Druck- und Medientechnologie einbezogen. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem das Design des Logos und des Auftritts, die Moderation der Preisverleihung, die Gestaltung des musikalischen Rahmens oder die Übergabe der Preise. Auch in der Vor-Jury, die die Arbeit der Wettbewerbsjury vorbereitet hat, die dann die Gewinner kürte, haben zahlreiche Fotobegeisterte der HdM mitgewirkt, Design- und Fotografie-Professoren sowie Mitglieder aus der Fotoinitiative der Verfassten Studierendenschaft. In der Haupt-Jury haben sich Persönlichkeiten der Foto-, Künstler- und Verlagsszene engagiert. Die Siegerbücher gehen auf Tournee und werden unter anderem im Forum für Fotografie (Köln), auf der Frankfurter Buchmesse und im Regierungspräsidium Karlsruhe ausgestellt.

 

Kontakt zum DFBP-Orga-Team:

Prof. Dipl.-Ing. Volker Jansen (jansen@hdm-stuttgart.de)
Prof. Cornelia Vonhof (vonhof@hdm-stuttgart.de)
Sebastian Paul (paul@hdm-stuttgart.de)

 

Weitere Mitteilungen unter:

Link01_Hochschule der Medien (November, 2016)
Link02_Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Link03_Photoscala (März, 2016)

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